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Wofür ist die Mongolei bekannt? Entdecke die Geheimnisse des Landes des ewigen blauen Himmels

  • 14. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Wenn Sie nach Reisezielen abseits der ausgetretenen Pfade suchen oder einfach eine Faszination für Geschichte und unberührte Wildnis hegen, haben Sie wahrscheinlich genau diese Frage in Ihre Suchleiste eingegeben: Wofür ist die Mongolei bekannt?


Weithin bekannt als das „Land des ewigen blauen Himmels“ (mit über 250 Sonnentagen im Jahr), ist die Mongolei ein Land der immensen Kontraste, der legendären Geschichte und der uralten Traditionen. Von gewaltigen Imperien, die die halbe Welt eroberten, bis hin zu weiten Wüsten, die prähistorische Schätze bergen – hier ist eine Übersicht darüber, was die Mongolei weltweit so berühmt und einzigartig macht.



A photograph of the massive Genghis Khan Equestrian Statue complex on the Mongolian steppe during sunrise.

1. Dschingis Khan und das Mongolische Reich

Es ist unmöglich, über die Mongolei zu sprechen, ohne ihre ikonischste historische Figur zu erwähnen: Dschingis Khan. Im 13. Jahrhundert einte dieser legendäre Anführer die Nomadenstämme und gründete das Mongolische Reich. Zu seiner Blütezeit wurde es zum größten zusammenhängenden Landreich der Menschheitsgeschichte, das sich von Osteuropa bis nach Ostasien erstreckte.


Heute wird Dschingis Khan als Gründervater der mongolischen Nation gefeiert. Sein Erbe ist überall präsent:


  • Sein Gesicht ist auf der Landeswährung (dem Tögrög) abgebildet.

  • Der internationale Flughafen in der Hauptstadt ist nach ihm benannt.

  • Eine gewaltige, 40 Meter hohe Reiterstatue aus rostfreiem Stahl steht kurz vor den Toren von Ulaanbaatar und dient als großer Touristenmagnet.



A documentary-style photograph of a traditional Mongolian ger settlement with a nomadic family and livestock on the rolling green steppe.

2. Nomadenkultur und die traditionelle Ger


Während ein Großteil der Welt sich rasant urbanisiert hat, ist die Mongolei dafür bekannt, ihren tief verwurzelten nomadischen Lebensstil lebendig zu halten. Etwa 30 % der Bevölkerung des Landes leben immer noch als nomadische oder halbnomadische Hirten, die je nach Jahreszeit mit ihrem Vieh durch die weiten Steppen ziehen.


Das Symbol dieses Lebensstils ist die Ger (im Russischen oft als Jurte bezeichnet). Diese tragbaren, runden Zelte bestehen aus einem Holzrahmen, der mit Schichten aus Filz und Segeltuch bedeckt ist. Sie sind so konstruiert, dass sie leicht auf- und abgebaut werden können und extrem widerstandsfähig gegen die starken mongolischen Winde und die eisigen Winter sind.



A sunset photograph of paleontologists excavating dinosaur fossils at the Flaming Cliffs in the Gobi Desert, Mongolia.

3. Die Wüste Gobi und Dinosaurierfossilien


Die Wüste Gobi, die einen Großteil der südlichen Mongolei bedeckt, ist die größte Wüste Asiens und eine der berühmtesten der Welt. Doch sie ist nicht nur ein endloses Sandmeer; die Gobi ist überwiegend steinig und besticht durch gewaltige Sanddünen, eisgefüllte Schluchten und seltene Wildtiere wie das Baktrische (zweihöckrige) Kamel.


Darüber hinaus ist die Gobi in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit berühmt für ihre Paläontologie. In den 1920er Jahren wurden in der Region der „Flammenden Klippen“ (Flaming Cliffs) die weltweit ersten Dinosauriereier entdeckt, zusammen mit unglaublich gut erhaltenen Fossilien von Velociraptoren und Protoceratops.


4. Das Naadam-Fest

Wenn es ein Ereignis gibt, das die mongolische Kultur der Welt präsentiert, dann ist es das Naadam-Fest. Es findet jährlich im Juli statt, ist der größte Feiertag des Jahres und wurde sogar in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Naadam lässt sich als „Die drei männlichen Spiele“ übersetzen, welche Folgendes umfassen:


  • Mongolisches Ringen: Ein Sport mit hartem Körperkontakt, ohne Gewichtsklassen und ohne Zeitlimits.

  • Pferderennen: Im Gegensatz zu westlichen Rennen handelt es sich hierbei um Langstrecken-Geländerennen (oft 15–30 km), bei denen Kinder als Jockeys antreten.

  • Bogenschießen: Sowohl Männer als auch Frauen treten an und schießen aus unglaublichen Entfernungen auf kleine Zielobjekte.


A dynamic photograph of a traditional Mongolian wrestling match during the Naadam Festival on the open grassland steppe.

5. Unberührte Natur und die Takhi (Wildpferde)

Die Mongolei hat eine der geringsten Bevölkerungsdichten aller unabhängigen Länder der Welt. Dieser Mangel an menschlichen Spuren lässt Raum für atemberaubende, unberührte Landschaften – vom Altai-Gebirge im Westen bis hin zu den scheinbar endlosen Grassteppen.


Es ist auch das letzte Refugium für das Takhi (auch bekannt als Przewalski-Pferd). Dies ist die einzige echte Wildpferdart, die weltweit noch existiert und nie domestiziert wurde. Nachdem sie fast ausgestorben waren, haben erfolgreiche Wiederansiedlungsprogramme es diesen wunderschönen Tieren ermöglicht, wieder durch die mongolischen Steppen zu streifen.


A nature photograph of a herd of wild Takhi horses running freely across the rolling hills of Hustai National Park, Mongolia.

 
 
 

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